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Zukunft des Tourismus

Welche Trends werden künftig bestimmen?


Digital mobil


Etwa 419 digitale Berührungspunkte gibt es in der Reiseplanung durchschnittlich.

Immer wichtiger werden dabei mobile Endgeräte, bereits jede zweite Reiserecherche über ein Smartphone oder Tablet.

Was heißt dies?

Die mobile Optimierung des eigenen Onlineangebots ist ein absolutes Muss. 

 

Die Intelligenz der Computer


Man kann es fast nicht glauben, aber es ist wahr:

Mittlerweile wissen Computer mehr als Menschen.

Aufgrund der Hardwareentwicklung werden in etwa fünf Jahren die meisten Smartphones in der Lage sein, ein entsprechendes Programm auszuführen.

Das bedeutet dann, Computer können den Unternehmern und Gästen so gut wie jede Frage beantworten.

Der Mensch als Wissensquelle verliert damit grundlegend an Bedeutung. 

 

Chatbots


Automatische Dialogsysteme beantworten immer komplexere Anfragen.

Moderne Systeme werden in Zukunft unterschiedliche Bereiche wie Text, Bild, Videos  verwenden, um den Kunden ausführliche Antworten auf Fragen zu geben.

 

Ein Trend:

Der Erstkontakt mit einem Kunden läuft dann über einen Chatbot ab.

Einfache Hotelbuchungen werden in der Zukunft häufiger digital und  problemlos durchgeführt werden.

Erst bei spezielle Informationen kommt der Mensch wieder zum Einsatz.

 

Roboter


Zukünftig werden etwa 94 Prozent der Rezeptionisten-Jobs durch die Digitalisierung gefährdet sein.

Werden diese etwa durch Robotern ersetzt werden?

Derzeit werden bereits die ersten Roboter für den Bereich Rezeption getestet.

Solche Roboter kommen bereits auf verschiedenenKreuzfahrtschiffen zum Einsatz.

Mit einem voraussichtlichen Anschaffungspreis von ca. 17.000 Euro ist ein solcher Roboter relativ erschwinglich.

Die Einsatzgebiete sind derzeit die Unterhaltung und Information von Gästen.

Roboter erkennen die Emotionen der Schiffsgäste durch deren Stimmlage. 

 

Plattformen


Sogenannte soziale Medien wachsen.

Die Foto-Plattform Instagram ist einer der am schnellsten wachsenden Dienste.

Für Tourismusunternehmen ergibt sich daraus die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen und mit eigenen Bildern zu unterlegen.

Soziale Medien werden dadurch zu Unterhaltung- und Informationsplattformen.

Bilder, insbesondere Bewegbilder, gewinnen an Bedeutung. 

 

Veränderte Erlebniskultur  


Bis 2020 werden 44 Prozent der Bevölkerung den Geburtsjahrgängen nach 1980 angehören.

Es ist eine Generation, die kein Leben ohne das Internet kennt, aber auch hinsichtlich des Sozialverhaltens einige Besonderheiten aufweist.

Wie spricht man diese Zielgruppe als Gast und Mitarbeiter gezielt an?

Es wird in Zukunft ein anderer Zugang notwendig.

 

Bei dem zukünftigen Kunden zeichnet sich dann in etwa folgendes Bild ab:

Diese Kundenzielgruppen wollen sich mit den Einheimischen vermischen.

Das Hotel wird verstärkt zu einem Ort der Begegnung.

 

Info- und Kundendaten


Daten sind das Juwel des 21. Jahrhunderts.

Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, hat aber keineswegs an Richtigkeit eingebüßt.

Derzeit sind große IT-Konzerne  die größten Datensammler und geben diese oft nicht an die Hotels weiter.

Hierdurch wissen Tourismusmanager und Hoteliers derzeit noch viel zu wenig über ihre Kunden.

Eine große Herausforderung ist daher, einen Weg zu finden, um selbst über mehr und Aussagekräftige Kundendaten zu erhalten.

Wie kann und soll man an diese Daten kommen?

Es muss in Tourismusorganisationen das Bewusstsein zur Datenerhebung und -verwaltung gestärkt werden.

Dafür werden einfach bedienbare Datenverwaltungsprogramme benötigt. 

 

Sprachsteuerung

Persönliche Assistenten können über Sprachsteuerung einen ganzen Reisetrip begleiten.

In verschiednen Hotels wurden  Zimmer mit Sprachcomputer ausgestattet.

Gäste können dort Lichter, Temperatur oder TV-Programme mittels Sprachsteuerung bedienen.

Die Einsatzgebiete gehen natürlich weiter.

 

Virtuelle Darstellung


Mittels Virtuelle Darstellung kann man schon jetzt das Hotel mit auf eine Messe nehmen.

Virtuelle Hotelführungen werden künftig bei der Auswahl des Gastes eine wichtige Entscheidungshilfe sein.

Der Gast kann durch Virtuelle Darstellung eine Inspirationsphase in einer Tourismusregion erleben.

Somit wird die Virtuelle Darstellung eher im Vorfeld der eigentlichen Reise ein Thema.

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Tablets und Smartphones) können etwa bei Museumstouren zusätzliche Infos geben und eine klassische Führung ergänzen oder ersetzen. 

 

Offlinefähigkeiten


Die Digitalisierung ergibt viele Möglichkeiten.

Doch Authentizität bleibt in der Branche das wichtigste Erfolgskriterium.

Freundliche Mitarbeiter werden nicht durch Roboter oder Ähnliches ersetzt werden.

Es gilt also, die hier angesprochenen Möglichkeiten zu nutzen, um die im Tourismus tätigen Personen bestmöglichst zu unterstützen.

Im Tourismus geht es um Emotion, um das Zwischenmenschliche.

Auch die besten Maschinen werden das nie ersetzen können.

Die Digitalisierung kann letztendlich Mitarbeiter nur entlasten
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